Blog | Wie 360-Grad-Feedback das Engagement in Teams steigert

Veröffentlicht 11.02.2015 Claudine Petit

Wie 360-Grad-Feedback das Engagement in Teams steigert

Die Bewertung der Mitarbeiterleistung ist Geschichte - schließlich fokussiert sie sich nur auf die Vergangenheit. Für die Zukunft Ihres Unternehmens aber ist das Feedback Ihrer Mitarbeiter von herausragender Bedeutung, denn mit den richtigen Erkenntnissen zur richtigen Zeit können Sie die richtigen Entscheidungen für eine erfolgreiche Zukunft treffen. Feedback von Mitarbeitern ist ein wichtiger Wegweiser für die Mitarbeiterentwicklung auf allen Ebenen - vom Nachwuchs bis zu den Führungskräften.

Der Wert von Mitarbeiter-Feedback geht weit über Personalmanagement hinaus. Er betrifft das gesamte Unternehmen. Je umfassender und integrierter Ihre Datensätze sind, desto wertvoller die Erkenntnisse, die Sie daraus gewinnen. Das ist der Grund, warum die 360 Grad Feedback Methode so beliebt ist – sie ist effizienter!
Leider wurde der Ruf des gesamten 360-Grad-Konzepts durch schlecht designte Umfrage-Software, die viel verspricht, aber wenig hält, zu Unrecht ramponiert. Es ist Zeit, dem 360-Grad-Feedback seinen rechtmäßigen Status zurückzugeben und zu erklären, wobei es sich bei dieser Methode wirklich handelt und wie sie sich nutzen lässt, um effizientere und zufriedenere Mitarbeiterteams aufzustellen.

Holen Sie sich umfassendes Feedback

Bei einer 360 Grad Feedback Methode werden Mitarbeiter aufgefordert, ihre Führungskraft und gegebenenfalls weitere  Mitarbeiter zu bewerten. Das kann auf einige Feedbackgeber beunruhigend wirken. Gehen Sie deshalb bei einer 360-Grad-Umfrage behutsam vor, indem Sie die Feedbackregeln erklären und verdeutlichen welchen Nutzen sie hat. Garantieren Sie absolute Anonymität!

Der Vorteil der Kollegenbewertung für das Team ist: Wenn alle wissen, dass sie aufgefordert sind, sich gegenseitig zu bewerten, wird sich kaum einer der Befragten egoistisch verhalten. Gleichzeitig ermöglicht ein vertraulicher Kanal für möglicherweise unbequemes Feedback, dass jeder seine Meinung offen aussprechen kann, ohne sich schlecht fühlen oder sich unhöflich vorkommen zu müssen. Für Manager besteht der große Nutzen darin, dass die Teams häufig besser als ihre Vorgesetzten wissen, was funktioniert und was nicht. Mitarbeiter-Feedback ist immer subjektiv, doch durch die 360-Grad-Methode erhält man mehr praktisch umsetzbare Erkenntnisse als aus einer Einzelumfrage.
Um wirklich ein vollständiges Assessment zu garantieren, wird jeder Mitarbeiter aufgefordert, auch sich selbst zu bewerten. Zudem könnten Sie Kunden bitten, Feedback zu Mitarbeitern abzugeben, mit denen sie zu tun hatten. Für eine effektive Führungskräfteentwicklung ist das Einholen von 360-Grad-Feedback zu jedem Mitarbeiter des Unternehmens ein entscheidendes Element. Eine Mitarbeiterbefragung kann kompliziert sein, 360-Grad-Feedback ist komplizierter.
Was müssen Sie also tun, damit es einfach, schnell und glaubwürdig ist?

360 Grad Feedback Methode: Das richtige Tool

Die Wahl der Software ist entscheidend: Sollte eine unübersichtliche Benutzeroberfläche bei der Gestaltung von Mitarbeiterumfragen eine Qual sein oder nutzlose Analyse- und Berichtsfunktionen Ihr Forschungsteam zur Verzweiflung treiben, werden Ihre Versuche, 360-Grad-Feedback einzuholen, sich schnell als vergebens erweisen.
Was Sie brauchen, ist eine Lösung, die so einfach ist, dass jedermann sie bedienen kann, aber zugleich so clever und flexibel, dass sie Ihnen die erforderlichen Erkenntnisse liefert. Eine Software, die an alle Anforderungen angepasst werden kann – vom kleinen Nebenprojekt bis hin zur unternehmensweiten Umfrage.
Wenn Ihre Manager in der Lage sind, Umfragen schnell und mühelos zu erstellen und durchzuführen, dann ist 360-Grad-Feedback etwas, das Sie jederzeit und so oft Sie wollen einholen können.
Um alles verstehen zu können, muss man alles in den Blick bekommen. Verwenden Sie also keine Software, die Ihre Feedback-Daten isoliert von allen anderen verarbeitet. Mit der richtigen Software ist es ein Kinderspiel, die verschiedenen Bestandteile Ihrer 360-Grad-Umfrage zu integrieren. Auf einen grundlegenden Nenner gebracht: Die beste Lösung ist die, die Ihnen niemals Steine in den Weg legt. Wenn Sie all Ihre Daten auf einer einzigen Plattform integrieren, sind den potenziellen Erkenntnissen keine Grenzen gesetzt.

Lassen Sie Ihre Daten für sich arbeiten

Erkenntnisse sind äußerst nützlich. Letztendlich sind es jedoch die Handlungen, die Ihr Unternehmen im Wettbewerb an die Spitze bringen. Schließlich wollen Sie talentierte Mitarbeiter fördern und binden. Der wichtigste Zweck Ihrer 360-Grad-Umfrage besteht darin, hochmotivierte und produktive Teams aufzustellen, in denen jeder Mitarbeiter volle Verantwortung für seine Aufgabe übernimmt und alle Kräfte mobilisiert, um dem gesamten Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.
Wie nutzen Sie Ihr 360-Grad-Feedback also, um effektive Handlungsentscheidungen zu treffen? Hier einige einfache Beispiele:
Indem Sie die Selbsteinschätzung eines Mitarbeiters mit dem Feedback seines Vorgesetzten und seiner Kollegen vergleichen, können Sie Bereiche aufdecken, in denen der Befragte seine eigenen Stärken und Schwächen falsch einschätzt – und ihm dann die passenden Entwicklungsoptionen eröffnen.
Um zu verstehen, wie die Teamdynamik das Kundenerlebnis beeinflusst, können Sie die Wahrnehmung des Teams von einem Mitarbeiter mit der eines Kunden vergleichen – und daraufhin Teams zusammenstellen, die die Kundentreue fördern.
Identifizieren Sie Mitarbeiter, die entscheidend zum Erfolg eines Teams beitragen und belohnen Sie sie. Mithilfe von 360-Grad-Feedback werden Sie solche Mitarbeiter auch dann ermitteln können, wenn deren Einzelbewertung in einer traditionellen Mitarbeiterbewertung durchschnittlich ausfallen würde.
Greifen Sie Verbesserungsvorschläge Ihrer Mitarbeiter auf und testen Sie sie. Mitarbeiter sind optimale Quellen für innovative Ideen, weil sie mit ihrem Team und ihrer Abteilung bestens vertraut sind.
360-Grad-Feedback von Mitarbeitern versetzt Sie zudem in die Lage, Maßnahmenpläne für die Personalentwicklung auf den verschiedenen Ebenen zu erstellen und nach Wichtigkeit zu ordnen:

  • Mitarbeiter
  • Team
  • Vorgesetzte
  • Manager
  • Front Office
  • Back Office
  • Branche
  • Kultur

Genau darum geht es. Führen Sie den Wandel herbei, der Ihr Unternehmen an die Spitze des Wettbewerbs bringt – ganz gleich, an welcher Stelle Ihres Unternehmens dieser Wandel stattfinden muss.

Setzen Sie auf Fortschritt

In einem Umfeld, das offen gegenüber Feedback ist, wissen Mitarbeiter, dass ihre Meinung zählt. Sie bekommen vielfältige Gelegenheiten geboten, ihre Meinung zu äußern und eigene Ideen zu präsentieren. Sobald das erreicht ist, gilt es, sich auf das Resultat solcher Meinungsäußerungen zu konzentrieren: den Fortschritt.
Nach einer 360-Grad-Umfrage sollten Sie allen Mitarbeitern vertraulichen Zugriff auf die Berichte gewähren, die für sie von Bedeutung sind. Geben Sie ihnen ausreichend Zeit, um das Feedback aufzunehmen und darüber nachzudenken. Arbeiten Sie anschließend gemeinsam mit ihnen an einem gemeinsamen Zeitplan für die berufliche Weiterentwicklung.
Wenn Sie Ihre 360-Grad-Umfrage dann noch auf das gesamte Unternehmen bis hin zum Top-Management ausweiten, haben Sie ein Unternehmen, in dem die Mitarbeiterteams zur Entwicklung Ihrer Vorgesetzten beitragen. Wenn Sie sich engagierte Mitarbeiter wünschen, dann lassen Sie ruhig zu, dass sie sich auf allen Ebenen engagieren!

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