Blog | Blog Vertrauen bedeutet besseres Mitarbeiterfeedback

Veröffentlicht 15.12.2015 Questback

Employee Engagement
Blog Vertrauen bedeutet besseres Mitarbeiterfeedback

Vertrauen muss man sich verdienen. Mit den richtigen Befragungsmaßnahmen und Gepflogenheiten seitens des Managements und der Mitarbeiterbefragungsexperten ist das aber gar nicht so schwer.

Sehe ich darin dick aus?"

Jeder mit einem Funken Feingefühl weiß, wie er auf diese Frage zu antworten hat. Und jeder kennt dieses leichte Unwohlsein, wenn er in einer Weise gefragt wird, die keinen Raum für konstruktives Feedback lässt.

„Ja. Und zum Friseur solltest Du auch mal wieder gehen."

Im Privatleben steht uns vielleicht nicht immer der Sinn nach ehrlichem Feedback. Aber im Berufsleben brauchen wir so viel davon, wie wir kriegen können. Unsere Mitarbeiter und Kunden sollen es uns sagen, wenn wir fett und hässlich werden.

Bekommen Sie ehrliches Mitarbeiterfeedback? Oder sagen die Ihnen nur das, von dem sie glauben, dass Sie es hören wollen?

Verbessern Sie Mitarbeiterfeedback, indem Sie Vertrauen aufbauen

Befragungsexperten machen sich stets Gedanken um Antwortraten und die Aussagekraft von Befragungen. Durch Vertrauen lassen sich diese beiden elementaren Attribute einer Umfrage gewaltig verbessern.

Vor allem bei Befragungen zur Mitarbeiterzufriedenheit lässt sich häufig beobachten, dass viele Antworten auf das ausgerichtet sind, was die Chefs hören wollen. Den Mitarbeitern fehlt das nötige Vertrauen; sie befürchten, dass sich ihre ehrlichen Antworten als Bumerang für sie erweisen könnten. Und selbst bei anonymen Umfragen passen die Befragten häufig ihre Antworten an, um niemandes Gefühle zu verletzen.

Wenn die Menschen den Zweck einer Mitarbeiterbefragung nicht kennen, oder demjenigen nicht vertrauen, der sie durchführt, dann werden sie auch kein ehrliches Feedback geben.

Eine Frage des Führungsstils: Drei einfache Maßnahmen, die Vertrauen bilden

Vertrauen muss man sich verdienen. Am einfachsten geht das durch einige Verhaltensweisen, die jeder Manager und jeder Mitarbeiterfeedback-Experte an den Tag legen sollte.

1. Erklären Sie, warum Sie etwas fragen und was Sie mit den Antworten anfangen werden. Was ist Ihre Motivation, die Umfrage durchzuführen? Wenn Sie keine Antwort auf diese Frage geben, dann werden die Befragten Spekulationen zu Ihrer Agenda anstellen, und Sie verlieren die Kontrolle. Erklären Sie deutlich und präzise, was Sie mit dem Feedback machen wollen.

2. Lassen Sie den Worten Taten folgen. Eine Mitarbeiterbefragung macht überhaupt keinen Sinn, wenn Sie nicht irgendetwas mit den Antworten anfangen. Und wenn Sie Vertrauen aufbauen wollen, dann müssen Sie auch mitteilen, was Sie aufgrund von Mitarbeiterfeedback getan haben. Fassen Sie eine Befragung nach der Durchführung zusammen und erläutern Sie, welche Entscheidungen und Maßnahmen getroffen wurden. Echte Ergebnisse, veränderte Prozesse oder sichtbare Folgen sorgen bei den Befragten für die Überzeugung, dass ihr Feedback wirklich Sinn macht.

3. Seien Sie konsequent. Stellen Sie sicher, dass die Ihre Befragungen und der Prozess drum herum einen Wiedererkennungswert haben und Ihre Mitarbeiter jedes Mal entsprechende Informationen und eine Nachbereitung bekommen. Sorgen Sie dafür, dass das gesamte Unternehmen Befragungen einheitlich durchführt. So baut sich immer mehr Vertrauen auf. Inkonsequenz erzeugt dagegen Zweifel. Wenn Sie von der Norm abweichen müssen, dann erklären Sie auch, weshalb.

Eigentlich ist ja alles nur eine Sache guter Kommunikation. Aber Online-Befragungen sind so leicht zu erstellen, dass wir manchmal einfach die Grundlagen vergessen.

Und übrigens: „Sie sehen toll aus."

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