Blog | Motivation ist machbar: Sorgen Sie mit 360°-Feedback für mehr Engagement!

Veröffentlicht 08.07.2015 Questback

Motivation ist machbar: Sorgen Sie mit 360°-Feedback für mehr Engagement!

Werden sie richtig durchgeführt, dann motivieren Leistungsbeurteilungen die Mitarbeiter und wirken sich positiv aufs Geschäft aus. Werden sie aber falsch angepackt, fördert das die innere Loslösung der Angestellten vom Unternehmen. Mit möglicherweise fatalen Folgen…

Mit 360°-Leistungsbeurteilungen haben Unternehmen die besten Voraussetzungen, dieses delikate Thema in erfolgversprechender Weise anzugehen. Denn dabei wird nicht nur Feedback vom Chef des Mitarbeiters eingeholt, sondern auch von Kollegen, Untergebenen und anderen relevanten Akteuren. Das gesammelte Feedback erlaubt anschließend, ein präzises Bild von der Gesamtleistung des Mitarbeiters zu erstellen.

Was Mitarbeiter bei der Leistungsbeurteilung am meisten stört, ist der Mangel an einer exakten Rückmeldung zu ihrer Arbeitsleistung. Das althergebrachte Modell eines Vorgesetzten, der Einbahnstraßen-Feedback von sich gibt, passt aus vielen Gründen nicht mehr in die moderne Arbeitswelt. Lernen Sie die wichtigsten dieser Gründe kennen - und erfahren Sie, wie 360°-Feedback hier helfen kann:

1. Voreingenommenheit

Die klassische Methode, nur das Feedback des Vorgesetzten einzuholen, ist mit Problemen befrachtet. Das größte: Die Voreingenommenheit. Sie hat jeden in irgendeiner Weise am Wickel, ganz egal für wie fair und objektiv man sich selber hält. Sie muss zwar nicht immer nur negativ sein, aber auch wer positiv voreingenommen ist, der wird in der Wahrnehmung und Beurteilung der Leistung eines Mitarbeiters massiv beeinflusst. Manager müssen mit besseren Werkzeugen ausgestattet werden, damit sie ihre Voreingenommenheit in puncto Arbeitsstil, Charakter oder antizipierter Zukunftsplanung des Mitarbeiters besser erkennen können.

360°-Feedback ist eine wirkungsvolle Methode, Vorurteile und Vorlieben zu erkennen und zu korrigieren. Feedback von anderen Managern und Kollegen des Mitarbeiters kann einen relevanten Beitrag dabei leisten, ein holistisches Leistungsbild zu entwerfen - und ist damit so viel wertvoller als die beschränkte Perspektive des Einzelnen.

2. Der Rezenzeffekt

Der Rezenzeffekt ist ein altbekanntes psychologisches Phänomen: Menschen erinnern sich an die jüngsten Erlebnisse und Erfahrungen am besten. Für Leistungsbeurteilungen heißt das: Was ein Vorgesetzter zuletzt - positiv oder negativ - mit einem Mitarbeiter erlebt hat, ist genau das, woran er sich zuvorderst erinnert. Führt ein Unternehmen nur einmal im Jahr Mitarbeitergespräche und Leistungsbeurteilungen durch, dann wird der Mitarbeiter nur anhand dessen bewertet, was in den letzten paar Wochen geschehen ist. Der Rezenzeffekt kann auf dramatische Weise Leistungs-Feedback verzerren: Er kann die übers Jahr hinweg durchgehend schwachen Leistungen eines Angestellten vergessen machen oder dem jüngst begangenen Fehler eines wertvollen Mitarbeiters viel zu großes Gewicht verleihen.

360°-Feedback kann den Rezenzeffekt wirkungsvoll abmildern, da es unterschiedliche Perspektiven ermöglicht und es dauerhaft und kontinuierlich gesammelt wird. Ist beispielsweise ein Projekt beendet, lässt sich mit 360°-Feedback eine Leistung direkt beurteilen, man kann den Mitarbeitern eine sofortige Rückmeldung anbieten und mögliche Probleme unverzüglich angehen.

3. Flexible Teams

Die traditionelle Unterteilung eines Unternehmens in verschiedene Abteilungen oder Business-Einheiten wird zunehmend aufgelöst - die Grenzen heutiger Arbeitsplätze sind fließend. Angestellte können z.B. mehrere Chefs haben oder für eine gewisse Zeit im Jahr abteilungsübergreifend eingesetzt werden. Dies führt dazu, dass der eine Chef, dem der Angestellte Bericht erstattet, mitunter einen äußerst geringen Einblick in dessen aktuelle Arbeit, Ziele oder Leistung hat.

Der 360°-Input zur Leistungsbewertung erlaubt einem Unternehmen, die geeignetsten Leute in die Feedback-Schleife miteinzubeziehen. Das kann ein Manager sein, mit dem ein Angestellter gearbeitet hat. Jemand aus dem Leitungsstab, der die Projektberichte entgegen nahm. Oder sogar ein Kunde oder Lieferant, mit dem der Mitarbeiter länger in Kontakt war.

Fazit

Die Leistung eines Mitarbeiters lässt sich am besten beurteilen, wenn man dessen Gesamtbild vor Augen hat. Mit 360°-Feedback ist ein Unternehmen stets nah am Geschehen, kann Problemzonen identifizieren und außergewöhnliche Leistungen in dem Moment wahrnehmen, in denen sie auftreten. Am wichtigsten aber: Exaktes und zeitnahes Feedback macht Angestellte glücklicher und motivierter. Und ihre Arbeit besser.

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