Blog | Warum Feedback zentral für Digital Leader ist

Veröffentlicht 01.08.2017

Warum Feedback zentral für Digital Leader ist

Wissen was läuft: Erfolgsfaktoren für Digital Leadership

Die Digitalisierung nimmt zunehmend Fahrt in Deutschland auf und verändert nicht nur einzelne Geschäftsprozesse, sondern eröffnet ganz neue Märkte und Möglichkeiten. Die Konsequenz für Unternehmen: Sie müssen agiler als je zuvor handeln und sehen sich einem steigenden Wettbewerbsdruck konfrontiert. Um in diesem dynamischen Umfeld zu bestehen, sind Unternehmen gezwungen, schneller neue Ideen und Geschäftsmodelle zu entwickeln. Dafür sind kreative Ideen und das Knowhow qualifizierter Fachkräfte erforderlich – es gilt, diese Talente zu finden und langfristig an das Unternehmen zu binden. 

Wenn Unternehmen auf diese Entwicklung vorbereitet sein wollen, gilt es, eine Unternehmenskultur zu etablieren, die sich durch Agilität, Innovation und Vertrauen auszeichnet. Diese Kultur entwickelt sich nicht von allein, sondern muss aktiv vorangetrieben werden – und dafür müssen Unternehmen vor allem bei ihrem Führungsteam ansetzen. Die Führungskräfte haben es in der Hand, diese Herausforderungen anzunehmen und sie zusammen mit den Mitarbeitern in Chancen umzuwandeln. Ihnen kommt eine Schlüsselfunktion bei der Digitalisierung zu: Sie müssen zum „Digital Leader“ werden.

Der Digital Leader entsteht 

Führungskräfte sehen sich heute veränderten Erwartungen und Rahmenbedingungen gegenüber und müssen ihren Führungsstil sowie ihre Kompetenzen dahingehend überdenken: Die digitale Welt erfordert eine neue Art der (Zusammen-)Arbeit. Mitarbeiter arbeiten oft „remote“, also nicht länger im gemeinsamen Büro, sondern an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten. Insbesondere die Generationen Y fordert flexibles Arbeiten von unterwegs oder dem Home-Office, möchte ihren Vorgesetzten aber gleichzeitig als Coach an seiner Seite wissen. Unterstützung erhalten die Teams dabei von digitalen Tools, wie beispielsweise Messenger- oder Cloud-Services. Mit dem Aufkommen moderner Technologien gewinnt auch das Thema „Lebenslanges Lernen“ weiter an Bedeutung: Kollegen aller Altersklassen müssen dazu befähigt werden, die neuen Tools zu nutzen, ihr Wissen zu teilen und so am Puls der Zeit zu bleiben.

Was die Führungskraft von morgen ausmacht, lesen Sie auch hier in unserem Whitepaper zu Digital Leadership.

Fragen, zuhören, handeln

Um die Entwicklung hin zu mehr Agilität, Innovation und Vertrauen erfolgreich zu meistern, sind für Führungskräfte ein kontinuierlicher Dialog mit ihren Mitarbeitern, aktives Zuhören und darauf basierende, transparente Handlungen erforderlich:

  • Agil zu sein bedeutet für Digital Leader einerseits, schnell auf äußere Einflüsse des Marktes, aber auch auf interne Rückmeldungen seitens der Mitarbeiter reagieren zu können. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass die Führungskraft den Veränderungsbedarf kennt und weiß, auf welche Gegebenheiten sie reagieren müssen. Möglich wird das durch digitale Echtzeitbefragungen, die kontinuierlich die Meinungen der Kunden und Mitarbeiter einholen. Dank moderner Befragungssoftware erfahren Führungskräfte unverzüglich, wenn etwas nicht optimal läuft oder wohin sich die Bedürfnisse entwickeln. Nur so kann das Unternehmen auf die Veränderungen eingehen und einen entsprechenden Wandel anstoßen. Umfragen, die händisch ausgefüllt und ausgewertet werden, würden hier ein verspätetes Bild liefern – dank digitaler Software kann der Digital Leader jedoch sofort reagieren.
  • Um Innovationen zu entwickeln, sind Kreativität und eine vertrauensvolle Kultur des Miteinanders gefragt. Denn DIE neue Idee findet nur selten eine Person ganz alleine, vielmehr sind verschiedene Kompetenzen gefragt. Von entscheidender Bedeutung sind der Austausch zwischen andersdenkenden Partnern und der Abbau von Informationssilos innerhalb von Abteilungen. Kontinuierliches Feedback, das von allen Mitarbeitern abgegeben wird und die kreativen Köpfe des gesamten Unternehmens vernetzt, trägt entscheidend dazu bei. Diese Form der „Always-on“-Befragungen – beispielsweise gelöst über eine App – ermöglicht es allen Mitarbeitern, unkompliziert und proaktiv ihre Ideen einzubringen und das Innovationsmanagement zu verbessern. Ebenso sind auch (regelmäßige oder ereignisbasierte) Pulsbefragungen ein ideales Mittel, um zu einem bestimmten Thema oder Projekt die Erkenntnisse der Mitarbeiter einzuholen und mit ihnen in einen kontinuierlichen Dialog zu treten.
  • Werden alle Mitarbeiter in die Unternehmensprozesse eingebunden, können diese darauf vertrauen, dass ihre Meinung zählt und von Bedeutung ist. Wird das Stimmungsbild der Mitarbeiter kontinuierlich eingeholt und die angeregten Veränderungen nachhaltig umgesetzt, führt dies zu mehr Zufriedenheit und einer geringeren Fluktuation. Für Digital Leader gilt also: Hören Sie auf das, was ihre Mitarbeiter zu sagen haben und bringen Sie ihnen Wertschätzung Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit wird insbesondere im Zusammenhang mit Remote Working immer wichtiger, wenn Mitarbeiter und Führungskraft nicht länger im selben Büro arbeiten. Gerade wenn das Team in verschiedenen Kontinenten und in unterschiedlichen Zeitzonen agiert, müssen einseitige Anweisungen von einem regelmäßigen, transparenten Austausch abgelöst werden.

Die Digitalisierung erfordert Wandel. Diesen sollten Digital Leader sowohl für die eigene Weiterentwicklung als auch für die Verbesserung von Unternehmensprozessen als große Chance verstehen. Dank digitalem Befragungsmanagement können Führungskräfte kontinuierlich und in Echtzeit auf die Bedürfnisse von Mitarbeitern und Kunden reagieren. Questback bietet für jedes Projekt die passende Befragungsmanagement-Lösung, z.B. das Online Befragungstool EFS Survey oder Analytics-Lösungen zur Auswertung.

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